The 147th Imperial Meeting 2016 in Bisley / England – 1090 Schützen gingen in verschiedenen Disziplinen an den Start


Imperial Meeting 2016

Das Bild zeigt eine F-Class Open Büchse – ausgerichtet auf 1000 Yard.Der Verschluß ist aus sicherheits-relevanten Gründen entfernt. Der kleine helle Streifen am Horizont ist der Geschossfang mit den Scheiben.

 

Wie jedes Jahr hat an diesem traditionsreichen Schießen ein Team des BDMP e.V. teilgenommen. Vier erfahrene, in der Rangliste auf den oberen Rängen platzierten F- Class Schützen des Nationalteams wurden von Ihrem Verband entsendet. Der Eppelheimer Klaus Schwegler, von der SVgg Eppelheim e.V. war Teil dieses Teams. Die verwendeten Kaliber waren 3x.300 WSM und 1x 7mmWSM.
Im National Shooting Center der NRA UK in Bisley ist es möglich auf der Stickledown Range mit 150 Schützen gleichzeitig auf die 800 bis 1000 Yard entfernten Scheiben zu schießen. Dazu kommt die Century Range, auf der gleichzeitig bis zu 300 Schützen auf Entfernungen bis zu 600 Yard ihre Wettkämpfe bestreiten können. Bleibt zu bemerken, dass bei dieser Disziplin 3 Schützen, gemäß einem ausgereiften Systems, auf eine Scheibe schießen.

In der Disziplin, F-Class Open, waren 15 Einzelschießen ausgeschrieben. Die Ergebnisse einiger dieser Wettkämpfe wurden addiert und bestimmten die Schützen für die Finals. Die jeweils besten 8 Schützen zogen in das St. George und/oder das Farquharson Final ein. Berücksichtigt man noch das Schießen der international Teams auf 900 und 1000 Yards, so kommt man auf die Summe von 19 Schießen. Die alles wurde in der Disziplin F-Class Open innerhalb von 5 Tagen abgewickelt. Nach jedem Schießen war die Range mit der Ausrüstung, die je Schütze ca.50kg auf die Waage bringt, nach vorgegebener Einteilung zu wechseln. Gute Kondition ist hier Voraussetzung.
Mit den Ergebnissen bei diesem Imperial konnte das Team sehr zufrieden sein. Insgesamt 12 Mal auf dem Treppchen zu stehen, ist schon eine ordentliche Leistung. Der Eppelheimer steuerte zu dem Erfolg 2x Silber, 1x Bronze, sowie die St. George und die Farquharson Badge bei. Bei beiden Finals erreichte er leider nur den
undankbare 4ten Platz.
Beim International Team Match wurde das Team mit nur 8 Ringen von den Engländern geschlagen. Berücksichtigt man, dass die Weltklasse Schützen der Briten die Wetterverhältnisse auf ihren Schießbahnen besser einschätzen können, so war dies ein respektables Ergebnis.
Ach ja, das Wetter: Die ersten 3 Wettkampftage war das Wetter britisch durchwachsen. Dies ohne Regen. An den beiden letzten Tagen war spanisches Wetter, bis zu 36°C im Schatten. Wie heiß es auf den Schießbahnen tatsächlich, war, kann man sich vorstellen. Sonnenschutz ist nicht erlaubt. Der Wind wechselte täglich und kam moderat aus 6 oder 12 Uhr. Dies stellt für Schützen kein Problem dar, wären keine Böen mit bis 36 Mph aufgetreten. Diese Böen wechselten zwischen 11 und 1 bzw. 5 und 7 Uhr. Diese Wechsel waren nicht über die ganze Bahnlänge konstant. Die Windstöße konnten wärend dem Flug des Geschosses auftreten. Eine Abweichung der Trefferlage von bis zu 2 Winkelminuten ist hier für ungeübte Schützen zu erwarten. Die Ergebnisse waren entsprechend.

Eppelheim, den 01.09.2016
Klaus Schwegler

 

 

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