Bericht über das Sportjahr 2017

Wieder ist ein Jahr vergangen. Das Sportjahr 2017 der Eppelheimer BDMP Schützen kann als abgeschlossen betrachtet werden.
Gegenüber dem letzten Jahr, wo der Medaillenregen bei den Kurzwaffendisziplinen ausblieb, war nun eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen.
Nachfolgend aufgeführte Schützen erreichten einen Platz auf dem Podium:

Kurzwaffen Landesmeisterschaften Einzel

Alexander Best PPC 1500 Silber
Single Action Revolver Gold
Dienstrevolver Gold
Sportpistole .357Mag

Gold

Sportpistole .44Mag

Gold

Sportpistole .45Mag Silber
Thomas Kreichgauer Sportpistole .44Mag Bronze
Bernhard Lucke Dienstrevolver Bronze

Kurzwaffen Landesmeisterschaften Mannschaft

Alexander Best Dienstpistole vor 1945 Bronze
  Dienstrevolver Silber
  Sportpistole .357Mag Silber
Adolf Kolb Sportpistole .357Mag Silber
  Dienstpistole 2 Bronze
Thomas Kreichgauer Dienstpistole vor 1945 Bronze
  Dienstrevolver Silber
  Sportpistole .357Mag Silber
  Dienstpistole 2 Bronze
Bernhard Lucke Dienstpistole vor 1945 Bronze
  Dienstrevolver Silber
  Dienstpistole 2 Bronze

 

Kurzwaffen Landesverbandsschießen Einzel

Thomas Kreichgauer Dienstpistole 1 Gold
Dienstpistole 1 vor 1945 Bronze
Dienstpistole 2 Silber
Dienstpistole 3 vor 1945 Gold

Langwaffen Landesmeisterschaften

Thomas Kreichgauer Dienstgewehr 1 Silber
Klaus Schwegler Zielfernrohrgewehr 3 Bronze

Weltmeisterschaften F-Class-Open in Canada
Ein Bayer, ein Pfälzer und Klaus Schwegler von der SVgg Eppelheim, reisten als Mitglieder des  F-Class Nationalteams für 14 Tage nach Ottawa, Canada, um sich dort mit den restlichen Teamkollegen zum Absolvieren der Weltmeisterschaft im Long Range-Schießen zu treffen. Ein Erfahrungsbericht über dieses Unterfangen wäre eigentlich angebracht, würde aber den zur Verfügung stehenden Rahmen sprengen. Deshalb in aller Kürze:
Das eigentliche Problem bei dieser Reise war das Verbringen der Munition nach Canada. Für den Einsatz war die Mitnahme von 500 Patronen pro Schütze, angepasst an das jeweilige Gewehr, einzuplanen. Mit erforderlichem Behältnis hat alleine diese Fracht ein Gewicht von 27 kg. Alle Fluggesellschaften befördern aber nur eine Masse an Munition von 5kg. Ein teurer, separater und papierreicher Lufttransport durch einen darauf spezialisierten Spediteur war deshalb von Nöten. Die Rückreise mit 14 Schuss Restmunition und leeren Hülsen war Dank der Kulanz von Air Canada mit 50 CAD abgetan. Nebenbei bemerkt: Das Reisegewicht des reinen Sportequipments pro Schütze wie Waffe, Munition und allem Zubehör in entsprechenden Behältnissen verstaut, beträgt für diese Disziplin rund 70kg. Dazu kommt noch normales Bord und Aufgabegepäck.
Das in der Nähe der Schießanlage gemietete Haus war doppelt belegt. Mit dem angebotenen Ersatz konnte man nicht einverstanden sein. Die Kündigung des Vertrages erfolgte umgehend durch die drei Schützen. Dies war jedoch nicht zum Nachteil, denn der Besitzer der Schießanlage war das kanadische Militär. Durch Nachfrage bei der Standortkommandantur gestattete man den 3 Schützen das Einquartieren zu den Militärs in die dort üblichen Barracks. Dies kostenfrei. Volle Verpflegung inclusive Getränke gab es für kleines Geld in der Kantine des Standortes. Man stellte fest, dass das kanadische Militär ausgezeichnet verpflegt wird.

Zu den Wettkämpfen: Angereist waren 652 Schützen aus 13 Nationen. Darunter Australien, Canada, USA, GB, Italien, Südafrika, Brasilien, Ukraine, Brasilien, Kroatien und Irland. Auch jeweils ein Schütze aus Luxemburg und Indonesien waren dabei. Das Wetter wechselte von sommerlichem Sonnenschein bis Starkregen mit Gewitter.
Geschossen wurde täglich auf die Entfernungen 700, 800 und 900 Meter. Insgesamt waren so 21 Wettkämpfe zu bestreiten. Die Anlage ist mit 76 Bahnen ausgestattet. Beim Schießen im 2er Squadding gingen somit immer 152 Schützen an den Start. Die Windbedingungen auf den topfebenen Bahnen waren sehr schwer einzuschätzen. Fast die ganzen Erfahrungen und Berechnungen aus bisher beschossenen Anlagen waren hier nicht mehr gültig. Entsprechend waren die Ergebnisse für Schützen, die das erste Mal auf dieser Anlage zugange waren. Das beste Einzelergebnis für Klaus war Platz 31 über die Distanz von 800 Metern. Bei einer Konkurrenz von über 600 Schützen eigentlich kein schlechter Platz. Aber zufrieden kann und darf man damit nicht sein zumal auf europäischer Ebene im letzten Jahr Ergebnisse für das Treppchen erzielt wurden. Beim Teamschießen erreichte das Team des BDMP Platz 6. Beim Teamschießen ist Coaching erlaubt. Hier hat die Technik zwischenzeitlich Einzug gehalten. Bei den führenden Teams wie USA, Australien etc. sind die Schützen untereinander, sowie mit ihren sehr gut ausgebildeten „Windlesern“ mittels Gehörschutz und Headsets verbunden. Hier gilt es für die Schützen des BDMP nachzurüsten, um zukünftig besser mithalten zu können.

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