Training unter Corona- Auflagen

 

Liebe Schützin, lieber Schütze, 

der kontaktlose Sport im Freien und in Indoor-Anlagen ist unter Auflagen wieder erlaubt. Deshalb dürfen wir ab sofort wieder unseren 100m Stand nutzen. Allerdings gelten auch hier die gleichen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wie auf den 25m und 50m Ständen. 

Hinweise zum Trainingsbetrieb: 

  • Es darf nur trainiert werden, wenn eine Aufsicht mit der entsprechenden Aufbauschulung anwesend ist. Sie übernimmt die Standaufsicht und ist für die Einhaltung und Durchführung der Auflagen verantwortlich. 

Die nächste Unterweisung für Standaufsichten in durch Corona bedingte Hygiene Maßnahmen
findet am Samstag, 13.06.2020 um 13.30 Uhr auf dem 10m Stand statt. 

  • Aufgrund der Auflagen und der räumlichen Gegebenheiten können die Stände wie folgt belegt werden:  

    25m Stand     Stand 1 – 3 – 5 – 7   → 4 Schützen + Aufsicht
    50m Stand     Stand 3 – 5 – 7         → 3 Schützen + Aufsicht
    100m Stand   Stand 1 – 4               → 2 Schützen + Aufsicht

Die unterwiesenen Aufsichten organisieren die Einteilung und Übernahme der Standaufsichten über eine WhatsApp-Gruppe (zur Aufnahme in die Gruppe bei Elke Sommer, 0178-3393778 melden).  

  • Aktuelle Trainingszeiten:

Samstag 14.00 – 17.00 Uhr
Sonntag/Feiertag 10.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag 18.00 – 21.00 Uhr

  • Die Schießzeit pro Schütze wird auf eine Stunde begrenzt (maximal 60 Minuten pro Trainingseinheit).
  • Es werden keine festen Rennen / Durchgänge mehr eingeteilt. Deshalb kann es aufgrund der begrenzten Kapazitäten zu Wartezeiten kommen. Falls alle Stände belegt sind muss vor der Anlage oder bei AKIS im Biergarten gewartet werden. 

Wichtig: Zuschauer und Gäste sind auf den Ständen nicht erlaubt!

  • Training auf dem 10m Stand ist nur nach Absprache mit dem OSM möglich. 
  • Derzeit ist noch kein Fallplattentraining möglich
  • Es kann wieder ein Flintentraining angeboten werden. Dieses wird gerade von den Verantwortlichen organisiert. Infos zu den Terminen gibt es u. a. über eine neue WhatsApp Gruppe. Auch die Anmeldung zum Flintentraining wird über WhatsApp erfolgen. 

Bei Interesse zur Aufnahme in die Gruppe bitte bei Thomas Kullmann, 0151 40529356 melden.

  • Da dem Verein durch die Hygieneauflagen Kosten entstehen (z. B. Desinfektionsmittel, Handschuhe, Scheibenmaterial), müssen wir vorübergehend auch für Mitglieder eine kleine Standgebühr von 1 EUR pro Training verlangen. Bitte das Geld passend zum Training mitbringen.
  • Weitere Trainingszeiten und/oder Veränderungen der Abläufe passen wir der jeweiligen Entwicklung an. 

Die Auflagen bedeuten für uns starke Einschränkungen und verlangen einen hohen Grad an Disziplin. Allerdings bedeuten sie auch einen Schritt zur Normalität.

Nutzen wir die wiedergewonnenen Möglichkeiten zum Training, indem wir verantwortungsvoll unserem schönen Sport nachgehen. Vielen Dank für Dein Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Richter
Oberschützenmeister
SVgg 1912/13 Eppelheim e.V.
 

Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen

Am Training darf nicht teilnehmen, wer in den letzten 14 Tagen Kontakt mit Personen hatte, die erhöhte Temperatur und/oder Atmungsinfekte hatten

• Pro Standanlage nur so viel Schützen wie Stände offen sind + Aufsicht
• Abstand zu anderen Schützen mind. 1,5m
• Maskenpflicht auf der gesamten Anlage
Ausnahme: Auf dem Schießstand während des Trainings.
• Hände desinfizieren

• Eintragung in das Kontaktbuch (Liste liegt aus)
• Eigene Ausrüstung mitbringen: Gehörschutz / Auflagen für die Waffen / Matte für liegend Schützen
• keine Gastschützen oder Zuschauer auf den Ständen
 
 
 
ACHTUNG
Die Kreismeisterschaften 2020 im Sportschützenkreis Heidelberg sind abgesagt!
 

Bericht über das Sportjahr 2017

Wieder ist ein Jahr vergangen. Das Sportjahr 2017 der Eppelheimer BDMP Schützen kann als abgeschlossen betrachtet werden.
Gegenüber dem letzten Jahr, wo der Medaillenregen bei den Kurzwaffendisziplinen ausblieb, war nun eine deutliche Leistungssteigerung zu verzeichnen.
Nachfolgend aufgeführte Schützen erreichten einen Platz auf dem Podium:

Kurzwaffen Landesmeisterschaften Einzel

Alexander Best PPC 1500 Silber
Single Action Revolver Gold
Dienstrevolver Gold
Sportpistole .357Mag

Gold

Sportpistole .44Mag

Gold

Sportpistole .45Mag Silber
Thomas Kreichgauer Sportpistole .44Mag Bronze
Bernhard Lucke Dienstrevolver Bronze

Kurzwaffen Landesmeisterschaften Mannschaft

Alexander Best Dienstpistole vor 1945 Bronze
  Dienstrevolver Silber
  Sportpistole .357Mag Silber
Adolf Kolb Sportpistole .357Mag Silber
  Dienstpistole 2 Bronze
Thomas Kreichgauer Dienstpistole vor 1945 Bronze
  Dienstrevolver Silber
  Sportpistole .357Mag Silber
  Dienstpistole 2 Bronze
Bernhard Lucke Dienstpistole vor 1945 Bronze
  Dienstrevolver Silber
  Dienstpistole 2 Bronze

 

Kurzwaffen Landesverbandsschießen Einzel

Thomas Kreichgauer Dienstpistole 1 Gold
Dienstpistole 1 vor 1945 Bronze
Dienstpistole 2 Silber
Dienstpistole 3 vor 1945 Gold

Langwaffen Landesmeisterschaften

Thomas Kreichgauer Dienstgewehr 1 Silber
Klaus Schwegler Zielfernrohrgewehr 3 Bronze

Weltmeisterschaften F-Class-Open in Canada
Ein Bayer, ein Pfälzer und Klaus Schwegler von der SVgg Eppelheim, reisten als Mitglieder des  F-Class Nationalteams für 14 Tage nach Ottawa, Canada, um sich dort mit den restlichen Teamkollegen zum Absolvieren der Weltmeisterschaft im Long Range-Schießen zu treffen. Ein Erfahrungsbericht über dieses Unterfangen wäre eigentlich angebracht, würde aber den zur Verfügung stehenden Rahmen sprengen. Deshalb in aller Kürze:
Das eigentliche Problem bei dieser Reise war das Verbringen der Munition nach Canada. Für den Einsatz war die Mitnahme von 500 Patronen pro Schütze, angepasst an das jeweilige Gewehr, einzuplanen. Mit erforderlichem Behältnis hat alleine diese Fracht ein Gewicht von 27 kg. Alle Fluggesellschaften befördern aber nur eine Masse an Munition von 5kg. Ein teurer, separater und papierreicher Lufttransport durch einen darauf spezialisierten Spediteur war deshalb von Nöten. Die Rückreise mit 14 Schuss Restmunition und leeren Hülsen war Dank der Kulanz von Air Canada mit 50 CAD abgetan. Nebenbei bemerkt: Das Reisegewicht des reinen Sportequipments pro Schütze wie Waffe, Munition und allem Zubehör in entsprechenden Behältnissen verstaut, beträgt für diese Disziplin rund 70kg. Dazu kommt noch normales Bord und Aufgabegepäck.
Das in der Nähe der Schießanlage gemietete Haus war doppelt belegt. Mit dem angebotenen Ersatz konnte man nicht einverstanden sein. Die Kündigung des Vertrages erfolgte umgehend durch die drei Schützen. Dies war jedoch nicht zum Nachteil, denn der Besitzer der Schießanlage war das kanadische Militär. Durch Nachfrage bei der Standortkommandantur gestattete man den 3 Schützen das Einquartieren zu den Militärs in die dort üblichen Barracks. Dies kostenfrei. Volle Verpflegung inclusive Getränke gab es für kleines Geld in der Kantine des Standortes. Man stellte fest, dass das kanadische Militär ausgezeichnet verpflegt wird.

Zu den Wettkämpfen: Angereist waren 652 Schützen aus 13 Nationen. Darunter Australien, Canada, USA, GB, Italien, Südafrika, Brasilien, Ukraine, Brasilien, Kroatien und Irland. Auch jeweils ein Schütze aus Luxemburg und Indonesien waren dabei. Das Wetter wechselte von sommerlichem Sonnenschein bis Starkregen mit Gewitter.
Geschossen wurde täglich auf die Entfernungen 700, 800 und 900 Meter. Insgesamt waren so 21 Wettkämpfe zu bestreiten. Die Anlage ist mit 76 Bahnen ausgestattet. Beim Schießen im 2er Squadding gingen somit immer 152 Schützen an den Start. Die Windbedingungen auf den topfebenen Bahnen waren sehr schwer einzuschätzen. Fast die ganzen Erfahrungen und Berechnungen aus bisher beschossenen Anlagen waren hier nicht mehr gültig. Entsprechend waren die Ergebnisse für Schützen, die das erste Mal auf dieser Anlage zugange waren. Das beste Einzelergebnis für Klaus war Platz 31 über die Distanz von 800 Metern. Bei einer Konkurrenz von über 600 Schützen eigentlich kein schlechter Platz. Aber zufrieden kann und darf man damit nicht sein zumal auf europäischer Ebene im letzten Jahr Ergebnisse für das Treppchen erzielt wurden. Beim Teamschießen erreichte das Team des BDMP Platz 6. Beim Teamschießen ist Coaching erlaubt. Hier hat die Technik zwischenzeitlich Einzug gehalten. Bei den führenden Teams wie USA, Australien etc. sind die Schützen untereinander, sowie mit ihren sehr gut ausgebildeten „Windlesern“ mittels Gehörschutz und Headsets verbunden. Hier gilt es für die Schützen des BDMP nachzurüsten, um zukünftig besser mithalten zu können.

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