BDMP EM 2018

Die Gewinner der Silbermedaille von links:

Klaus Schwegler, Robert Koch, Olaf Erichsen, Norbert Eilmess, Ulrich Kwade, Jürgen Berg.

Die Wohnorte der Schützen befinden sich in Baden, Bayern, Niedersachsen, Berlin und Holland.

Bild: National Rifle Association UK (NRAUK)

 

Eppelheimer Mitglied des BDMP-Nationalteams ist wieder Vize Europameister im F-Class-Team- Shooting

 Vom 03. bis 09. September 2018 wurden die F-Class Europameisterschaften durch die F-Class Association der NRA Great Britain ausgerichtet. Ausrichtungsort war Bisley. Chef Organisator war wie die letzten Jahre Mik Maksimovic.

Von 240 zugelassenen Schützen waren 196 Schützen aus Europa am Start. Dazu zählen auch Schützen der britischen Trabanten wie Australien und Neuseeland. 17 Schützen stellte die deutsche Mannschaft.

Grundlage der Ausschreibung waren die Weltmeisterschaftsregeln des Weltverbandes ICFRA.

Die Schussentfernungen waren somit auf 800, 900 und 1000 Yards festgelegt. Geschossen wird auf Scheiben mit fünf Ringen mit Wertung der “Innen Fünf“.

Vorgegeben waren vier Vorwettkampftage, zwei Tage für die Hauptwettkämpe der EM Einzelwertung und einen Tag für das Teamschießen. Geschossen wurden für die EM Einzelwertung drei Wettkämpfe am Tag. Das ganze Programm erforderte die Mitnahme von 350 Patronen.

Geschossen wurde bei den Einzelwettbewerben im 2er Squad, das heißt zwei Schützen schießen auf eine Scheibe und schreiben gegenseitig Ihre Treffer auf ihre zum Match gehörenden Startkarten auf. Coaching ist nicht erlaubt.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die Mann-schaft erreichte 4xGold, 2xSilber, 2xBronze, stellte 2x den Tagessieger sowie den Europameister Alexander Kreutz aus den bayrischen Landen, mit 484 von 500 möglichen Ringen.

Am letzten Tag fand das Teamschießen auf 900 und 1000 Yards statt. Am Vorabend wurden alle Vorbereitungen getroffen und die beiden 4er Teams, BDMP Team 1 und 2, ausgewählt. Zu den vier Schützen mussten noch jeweils zwei Schreiber gestellt werden.

Um 8 Uhr wurden auf der Stickledown Range die Startkarten für den Wettkampf ausgegeben.

Die Blow Offs begannen pünktlich um 8.30 Uhr. Blow Off ist das Justieren der Zieloptik durch Schüsse in den Sandfang ohne Scheiben. Alle Schützen der teilnehmenden Nationen mussten hier gleichzeitig antreten. Das vorgegebene Zeitfenster von 3 Minuten wurde durch die Range Officers gestoppt.

Beim Teamschießen hat jeder Schütze je Entfernung 2 Probe und 15 Wertungsschüsse. Die einzuhaltende Gesamtzeit von 180 Minuten auf beide Distanzen wurde strengstens durch die Range Officers kontrolliert.

Geschossen wird bei Teamwettkämpfen im String, das heißt; die vier Schützen schießen nacheinander auf eine Scheibe. Die Treffer werden durch einen zugelosten Schreiber einer anderen Nation notiert und vom eigenen Schreiber kontrolliert. Coachen ist im Gegensatz zum Einzelschießen erlaubt.

Das Teamschießen fand bei trockenem, leicht bewölktem Wetter statt. Der Wind entpuppte sich während des Wettkampfes als wechselhafter Fishtail Wind, der je nach Kaliber eine ständige Änderung des Haltepunktes von ± einer Winkelminute erforderte. Keine große Sache für F-Class Schützen, wenn nicht die kurzen Böen mit über 30 Meilen pro Stunde gewesen wären.

Den 1. Platz des Teamschießens belegte England mit 574 von 600 möglichen Ringen. Mit nur 2 Ringen verpasste das deutsche Team 1 den Sieg und errang den 2. Platz. Mit weiteren 3 Ringen Abstand folgte die Ukraine auf Platz 3.

 

Diese Internetseite verwendet Cookies, um die Nutzererfahrung zu verbessern und den Benutzern bestimmte Dienste und Funktionen bereitzustellen. Es werden keine der so gesammelten Daten genutzt, um Sie zu identifizieren oder zu kontaktieren.
Unsere Datenschutzordnung Verstanden